Die gesundheitlichen Vorteile von Saunabesuchen

Der Wellnesstrend ist in Deutschland seit Jahren auf dem Vormarsch. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Vitalitätszentrum in Dülmen (www.sauna-insel.de). Viele Saunagänger berichten davon, dass sich das Wohlbefinden und somit die Lebensqualität mit regelmäßigen Besuchen in der Sauna steigern lässt. Daher stellt sich die Frage, welchen konkreten gesundheitlichen Nutzen Saunabesuche haben.

Die Reaktion des Körpers auf einen Saunabesuch

Bei der Sauna handelt es sich um eine Art Natur-Therapie. Durch die Hitze erhöht sich die Körpertemperatur um bis zu drei Grad. Der Körper wird somit in den Zustand eines künstlichen Fiebers versetzt. Herz- und Atemfrequenz nehmen zu, die Blutgefäße weiten sich und man verliert je nach Körperstatur bis zu einem halben Liter Schweiß pro Saunagang. Es werden vermehrt Abwehrzellen produziert und sämtliche Muskeln entspannen sich.

Medizinische Auswirkungen von Saunabesuchen

Die gesteigerte Schweißproduktion führt dazu, dass Schlackenstoffe besser ausgeschieden werden können. Schlacke sind Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel, die einst im Fett- und Bindegewebe eingelagert wurden. Durch das vermehrte Schwitzen, wird dem Blut Flüssigkeit entzogen. Um dieses Defizit wieder auszugleichen, greift der Körper auf das Wasser aus den Muskeln sowie den Fett- und Bindegewebszellen zurück. Bei diesem Vorgang werden Schlackenstoffe ins Blut geschwemmt, die schließlich mit dem Urin ausgeschieden werden. Wer bei seinem Saunabesuch den Entschlackungsprozess unterstützen möchte, der sollte davor und danach viel trinken. Das Trinken zwischen den Saunagängen verhindert den Ausschwemmungsprozess, da das Blut nicht mehr auf die Flüssigkeit aus den Fettzellen angewiesen ist.
Die Vermehrung von Abwehrkräften kann beim regelmäßigen Saunabesuch dazu beitragen, die Immunabwehr nachhaltig zu stärken. Somit ist man besser gegen Infektionen geschützt. Doch auch wenn die Sauna die Immunabwehr stärkt, sollte man von einem Besuch absehen, wenn man bereits an einer Infektion leidet. Die Weitung der Blutgefäße könnte dazu führen, dass die Krankheitserreger sich schneller im Körper verbreiten und sich die Symptome in Folge verschlechtern. Außerdem würde man die anderen Saunagäste in Gefahr bringen, sich auf engem Raum durch eine Tröpfcheninfektion anzustecken.
Die Hitze in der Sauna regt die Durchblutung der Schleimhäute an, so dass die Atemwege vermehrt Sekrete absondern. Die muskelentspannende Wirkung hilft außerdem, das Lungenvolumen zu vergrößern. Dadurch fällt Atemwegspatienten nach regelmäßigen Saunabesuchen das Atmen wesentlich leichter und die Anzahl der Asthma- und Hustenanfälle wird stark gemindert. Aknepatienten können ihren Heilungsprozess ebenfalls mit regelmäßigen Saunabesuchen unterstützen. Die Wärme öffnet die Poren, wodurch die Haut ohne den Einsatz von speziellen, oft teuren und schadstoffhaltigen Pflegemitteln auf natürliche Weise gereinigt wird.
Von der Sauna profitieren auch Personen mit Rückenleiden. Die Hitze entspannt die Rückenmuskulatur und wirkt somit schmerzlindernd. Rückenpatienten wird empfohlen, sich in der Sauna auf den Bauch zu legen. Auf diese Weise kann die Hitze im Raum besser auf die Wirbelsäule einwirken. Um jedoch den Kreislauf nicht übermäßig zu strapazieren, sollte die Position hin und wieder gewechselt werden.
Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt kann sich eine gefäßweitende Hitzetherapie auch auf Bluthochdruckpatienten positiv auswirken und ihren Blutdruck senken. Gelenksverletzungen, Prellungen und Verstauchungen heilen durch den regelmäßigen Saunabesuch ebenfalls schneller. Abgesehen von Venenleiden können außerdem Durchblutungsstörungen mit regelmäßigen Saunabesuchen behandelt werden. Wer jedoch an einer Venenerkrankung leidet, sollte von einem Saunabesuch absehen.
Hinzu kommt, dass Saunabesuche zum seelischen Wohlbefinden beitragen. Stress und damit einhergehende Nervosität und Ruhelosigkeit werden abgebaut und somit ein gesunder Schlaf gefördert. Wer an Schlafstörungen leidet, sollte am besten abends in die Sauna gehen, da die Erschöpfung durch die körperliche Anstrengung das Einschlafen beschleunigt.

Schreibe einen Kommentar