Im Einklang mit Körper und Seele – Meditation als Weg

Wie leicht ist es manchmal gesagt: Den Körper in Einklang mit der Seele bringen. Inmitten der täglichen Anforderungen im Beruf und Privatleben scheint es fast aussichtslos, zu entspannen. Und doch ist die tägliche Auszeit so wichtig für den Körper. Dabei werden nicht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern letztendlich auch die gute Laune und das Gefühl vom Glücklich sein wiederhergestellt. Nur allein die Nacht reicht heute oft nicht mehr aus, um in Träumen das Erlebte zu verarbeiten und die gewünschte Entspannung zu finden. Meditation ist ein Weg, um tiefe Entspannung zu erleben. Und dies gelingt für den Geübten bereits schon nach wenigen Minuten.

Entspannungsübung mit Tradition

Die Meditation ist bei weitem nicht nur die Erfindung der Inder. Seit Menschengedenken wird Mediation in vielen Kulturkreisen und auch Religionen durchgeführt. Das aus dem Lateinischen stammende Wort bedeutet „nachsinnen oder nachdenken“ und hat in erster Linie das Ziel, den Geist zu beruhigen. Einige der östlichen Kulturen im asiatischen Lebensraum nutzen die Meditation tatsächlich auch als bewusstseinserweiternde Übung. Bei der Meditation geht es darum, sich darüber bewusst zu sein, im Hier und Jetzt zu leben, sich dem Lebensmoment bewusst zu sein. Die Gedanken an unerledigte Aufgaben werden bewusst beiseite geschoben, der Fokus liegt auf einem ruhigen Geist und einem angenehmen Körpergefühl.

Wenn Sie sich ständig gehetzt fühlen oder innerlich nicht zur Ruhe kommen, unterstützt Sie die Meditation wieder, eine innere Balance herzustellen. Sich frei von Gedanken zu machen bedarf sicherlich einiger Übung, doch sie ist es wert. Meditationsmusik oder Naturgeräusche wie Vögel zwitschern helfen Ihnen, sich nur auf die Meditationsübung zu konzentrieren. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, die im Laufe der Jahrhunderte an das moderne 20. Jahrhundert angepasst wurden. Verstehen Sie diese Techniken als Hilfsmittel, um in einen entspannten Bewusstseinszustand zu treten. Wir sind ständig daran gewöhnt, zu denken. Und wer zwischen Familie, Haushalt und Beruf pendelt, hat permanent die anstehenden Aufgaben im Kopf. Zusätzlich belastet die Angst, etwas zu vergessen oder Dinge falsch zu machen. Ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt!

Die Form der Meditation

In der Anfangsphase werden Sie sich vorrangig darin üben, nicht zu denken. Sie werden schnell merken, dass diese Übung gar nicht so einfach ist. Doch wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer inneren Einstellung gewillt sind, für 10 bis 20 Minuten abzuschalten und etwas gutes für sich zu tun. In dieser Zeit werden Sie nicht nur tief entspannen, sondern auch wieder neue Kraft für den Rest des Tages sammeln. Nicht zuletzt lösen Sie sich auf diese Art auch wieder von Ihren Ängsten und dem inneren Druck. In der Stille-Meditation konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Wort, das nur in Gedanken wiederholt wird. Bei der Zazen und Vipassana geht es um die Achtsamkeits- oder auch Einsichtsmeditation. Dabei sitzen Sie in einer aufrechten Position, die das harmonische Verhältnis von körperlicher Spannung und geistiger Entspannung verdeutlicht. Doch vorerst reicht es aus, wenn Sie mit der Konzentrationsmeditation beginnen und sich nur auf Ihren Atem konzentrieren. Ein ruhiger und bewusster Atem bildet die Basis für ein gutes Wohlbefindens. Sie sammeln sich wieder und holen sich die Energie des Tages wieder zurück – aus dem Zentrum Ihres Körpers, dank einer entspannenden Meditation.

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